Günstig Traden mit Onlinebrokern – Vergleichen hilft

Wer am Börsenhandel teilnehmen möchte, um Wertpapiere wie z.B. Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, kann dies nicht ohne weiteres tun. Benötigt wird dazu eine Bank, bei der ein Depot eröffnet werden muss. Die Auswahl an Banken ist groß und die richtige Entscheidung daher nicht leicht zu treffen. Die Leistungen und Kosten der einzelnen Anbieter sind zum Teil sehr unterschiedlich und können in manchen Fällen durchaus über Gewinn oder Verlust entscheiden.

Zu erst muss sich der Anleger einige grundsätzliche Gedanken über sein Tradingverhalten machen. Ist z.B. eine Betreuung durch den Bankberater gewünscht, der Tipps gibt und Produkte empfiehlt, sind Onlinebroker nicht geeignet. Hier bietet sich eher ein Depot bei der Hausbank an. Der Nachteil daran sind allerdings die hohen Kosten, die durch Kursgewinne erst wieder erwirtschaftet werden müssen. Dieses Modell ist vor allem Neueinsteigern zu empfehlen, die in der ein oder anderen Situation noch einen Ansprechpartner benötigen.

Wer seine Trades komplett in Eigenregie erledigen will, sollte einen Onlinebroker wählen. Die Konditionen bei solch einem Anbieter sind deutlich günstiger. Teilweise sind hier Trades schon ab 5 Euro möglich. Das Augenmerk sollte aber nicht nur auf die Kosten für eine Kauf- oder Verkaufsorder gerichtet sein. Wichtig sind auch die Preise für bestimmte Extras wie eine Stop-Loss-Order. Manche Depotbanken verlangen hierfür Gebühren, bei anderen ist diese Funktion kostenlos. Auch das Angebot von verschiedenen Ordertypen kann ein Entscheidungskriterium sein. Nicht jede Bank stellt alle möglichen Ordertypen zur Verfügung. Sie sehen, es gibt eine Vielzahl von Punkten, die in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden müssen. Deshalb gilt: Vergleichen hilft und ist sehr wichtig bei Auswahl des richtigen Depots.

Neue Kategorie: Fachwissen

In der Wirtschaft und an der Börse gibt es eine Vielzahl von Fachbegriffen, die vielleicht nicht jedem bekannt sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, gibt es eine neue Kategorie namens Fachwissen. Dort werden nach und nach Begriffe rund um das Thema Finanzprodukte erklärt, die für Anleger eine wichtige Rolle spielen. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Fachbegriffen haben, melden Sie sich einfach über den Kontakt-Button (oben links) bei uns. Wir freuen uns über jede Nachricht und werden Ihre Mail so schnell wie möglich beantworten.

Put auf den DAX

Nachdem die Märkte in den letzten Wochen nur eine Richtung kannten, und zwar nach oben, und der DAX ein Hoch nach dem anderen markierte, könnten jetzt wieder die Bären vorerst das Ruder übernehmen.

Grund dafür ist zum einen die Sorge um die irischen Staatsfinanzen und zum anderen eine mögliche Zinserhöhung in China.

Die Weltbörsen reagierten heftig auf diese Nachrichten und schickten die Kurse auf Talfahrt.

Daher könnte sich in den nächsten Tagen eine Spekulation auf fallende Kurse, z.B. mit einem Put auf den DAX, als lohnend erweisen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Stand der Daten: 16.11.2010

Übernahmefantasien machen K+S und MAN interessant

Name: K+S

Aktueller Kurs: 49,95 €

ISIN: DE0007162000

WKN: 716200

52 Wochen Hoch: 53,20 €

52 Wochen Tief: 35,60 €

K+S ist ein führendes Unternehmen bei kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen wie z.B. Spezialdünger oder Pflanzenschutz. Außerdem ist K+S die weltweite Nr. bei der Salzproduktion.

Interessant wird diese Aktie dadurch, dass der australische Bergbaukonzern BHP Billiton den kanadischen Kali-Produzenten, und somit K+S-Konkurrenten, für 30 Mrd. Euro übernehmen wollte. Allerdings scheiterte BHP an am Widerstand von Potash und der kanadischen Regierung und gab die Übernahmepläne am heutigen Tage auf.

Da K+S mit einer Marktkapitalisierung von 9,56 Mrd. zwar dem DAX angehört, international gesehen aber eher zu den kleiner Unternehmen gehört, könnte K+S in der Zukunft durchaus ein interessanter Übernahmekandidat sein, was den Kurs in die Höhe treiben könnte.

Name: MAN

Aktueller Kurs: 87,55 €

ISIN: DE0005937007

WKN: 593700

52 Wochen Hoch: 84,76 €

52 Wochen Tief: 47,50 €

Volkswagen hält zur Zeit 30 % der Anteile von MAN und 45 % der Anteile von Scania. Wie jetzt bekannt wurde, soll das Bündnis der beiden LKW-Bauer weiter verstärkt werden. Um das zu erreichen, will VW seinen Anteil an Scania auf 80 % erhöhen. Anschließend soll Scania dann MAN komplett übernehmen. Sollte dieses Szenario eintreffen, wäre die Aktie von MAN natürlich ein heißer Kandidat für starke Kursgewinne.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Stand der Daten: 15.11.2010