Autos, Kunst und Co.: Die Alternativen zu Aktien

Das Geschäft mit Aktien ist unsicher. Gerade während der Finanzkrise sind Anleger auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, ihr Geld möglichst sicher, aber auch möglichst gewinnbringend anzulegen. Dennoch wagen nur wenige den Schritt zu alternativen Geldanlagen – dabei bieten gerade Anlagemöglichkeiten, die unabhängig von Börsenkursen und Aktienmärkten funktionieren, attraktive Rendite. (mehr Infos auf tgi-partner.de)

Alternative Anlageklassen können hohe Rendite bieten

Zur Hochzeit der Finanzkrise, in den Jahren 2007, 2008 und 2009, wandten sich die Anleger allerdings nicht von den Aktienmärkten ab, vielmehr brach der der Markt der alternativen Anlageklassen ein, wie das Handelsblatt berichtet. Bei Markterholung allerdings führten genau diese Anlageklassen das Ranking der höchsten Rendite an. Den besten Wert erzielen Immobilien-Investmenttrust, sogenannte REITs. REITs sammeln Geldanlagen für den Immobilienkauf; sie weisen ein Plus von 17,3 Prozent auf und landen damit noch vor Private Equity Fonds mit 15,2 Prozent Plus auf Platz 1.

Oldtimer und Weine bieten bessere Wertsteigerung als Hedgefonds

Das renommierte Institut Bloomberg betrachtete die Entwicklung von alternativen Geldanlagen über drei Jahre hinweg. Mit einbezogen wurden unter anderem die erwähnten REITs und Private Equity Fonds, außerdem Hedgefonds, Dachfonds und Rohstoffe, dazu Sammlerobjekte wie Kunst, Oldtimer und Briefmarken. Mais- und Silberfutures schnitten in diesem Test sehr gut ab, mit einer Jahresrendite von 33,8 bzw. 20,5 Prozent über drei Jahre. Auto-Sammlerstücke und Münzen konnten ihre Rendite um jeweils 15 Prozent pro Jahr steigern. Gemälde erwiesen sich ebenfalls als Geldanlage mit attraktiver Wertsteigerung – und erlesene Weine konnten ihren Wert sogar mehr als verdoppeln. Hedgefonds dagegen legten pro Jahr nur um 3,3 Prozent zu und erwiesen sich damit als eher unattraktive unter den geprüften Geldanlagen. Dach-Hedgefonds verloren sogar an Wert, um die 3,8 Prozent. Zudem schlossen rund 600 Dachfonds seit 2007.

 

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