Analysten warnen vor Social Network Aktien

Keine Frage, soziale Netzwerke wie Facebook und Google+, LinkedIn oder der Kurznachrichtendienst Twitter gehören für viele Menschen einfach zum Alltag dazu. Zahlreiche Social Networks haben in den vergangenen Monaten den Schritt an die Börse gewagt und zukunftsorientierte Anleger haben begeistert zugegriffen. Analysten warnen allerdings vor einem ähnlichen Crash wie bei der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Weiterlesen

Wechsel zu einem Online-Broker?

Wer regelmäßig mit Aktien handelt, hat sich sicherlich schon einmal über die anfallenden Ordergebühren und Depotgebühren geärgert, denn sie schmälern den Gewinn und können, je nach Ordervolumen, mehrere hundert Euro pro Jahr betragen. Im Vergleich zeigt sich, dass die traditionellen Banken bzw. die Filialbanken durchschnittlich höhere Gebühren von den Aktionären verlangen, als Direktbanken und Onlinebroker.

Entsprechend kann es sich für Anleger, die regelmäßig mit Aktien handeln und ihre Papiere nicht jahrelang halten, ohne Veränderungen vorzunehmen, durchaus lohnen, von ihrer Hausbank zu einem Onlinebroker zu wechseln.

Bevor man sich die Gebühren der diversen Anbieter im Internet genauer ansieht, ist eine Analyse der Börsenpräferenz des Anlegers angeraten: ein Wechsel lohnt sich auf jeden Fall bei regelmäßigem Wertpapierhandel bzw. großen Volumina. Weiterlesen

Rückblick

Das neue Jahr ist eine gute Gelegenheit, um auf die Performance der hier vorgestellten Titel des letzten Jahres zu schauen.

Fangen wir mit der Aktie von K + S an. Vorgestellt wurde das Wertpapier am 15. November 2010. Der damalige Kurs betrug 49,95 €. Der aktuelle Kurs steht bei 55,62 €. Das entspricht einer Entwicklung von 11,35 %. Zwischenzeitlich stand die Aktie sogar bei 56,97 €, was einer Performance von 14,05 % entspricht.

Ebenfalls am 15. November 2010 wurde hier über die Aktie von MAN berichtet. Der Wert zu diesem Zeitpunkt betrug 87,55 €. Der heutige Schlusskurs ist zwar nur bei 89,16 €, was einer Steigerung von 1,84 % entspricht, allerdings lag der DAX-Titel zwischenzeitlich schon bei 96,44 €. Somit wäre eine Entwicklung von 10,15 % möglich gewesen.

Am 27. September 2010 wurde bei aktien-info.net ein Bericht über die Deutsche Bank veröffentlicht. Der Kurs zu diesem Zeitpunkt betrug 41,15 €. Der aktuelle Kurs ist bei 42,97 €. Dies ist zwar immerhin eine Steigerung von 4,42 %, aber den Turbo hat diese Aktie noch nicht gezündet. Allerdings bleibt die Einschätzung von September bestehen. Die Deutsche Bank hat noch erhebliches Kurspotenzial. Dabei muss aber auf jedenfall die Entwicklung der Euro-Krise beobachtet werden. Seit Jahresbeginn hat die Deutsche Bank eine Wertsteigerung von fast 10 % geschafft. Sollte in die Diskussion über die PIIGS-Staaten etwas Ruhe einkehren, kann die Deutsche Bank ihre Aufholjagd durchaus fortsetzen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Quelle: Eigene Berechnungen

Stand der Daten: 17.01.2010

DAX-Performance

Vor ca. 3 Monaten begann der DAX mit seinem Ausbruch von 6.100/6.200 Punkten auf mittlerweile 7.000 Punkte. Wirft man einen Blick auf die Performance der einzelnen Werte, ist klar zu erkennen, dass die Automobilwerte einen großen Anteil an diesem Anstieg haben. BMW mit +32%, Daimler mit +22%, MAN mit +18% und VW sogar mit +44%. Aber auch Unternhmen wie BASF, Lufthansa, K+S, Metro, Siemens oder Thyssen Krupp legten eine starke Entwicklung hin. Der absolute Spitzenreiter Infineon schaffte sogar ein Plus von 63%. Bei diesen Werten sollte der Spielraum nach oben nicht mehr all zu groß sein, weshalb sich ein Blick auf die Aktien lohnt, die noch Nachholbedarf haben. Auffällig ist die sehr schlechte Entwicklung der Finanztitel. Commerzbank und Deutsche Bank haben eine negative Entwicklung hinter sich, die Allianz und die Münchener Rück immerhin ein kleines Wachstum. Der Hauptgrund hierfür ist hauptsächlich die Euro-Krise. Sollte hier Ruhe einkehren, ist eine positive Entwicklung durchaus möglich. Der zweite Sektor mit einer schlechten Performance sind die Versorger EON und RWE. Genau wie SAP sollten auch diese beiden Titel beobachtet werden, ob nicht doch noch eine Aufholjagd gestartet wird.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Quelle: Eigene Berechnungen

Stand der Daten: 14.09.2010 bis 14.12.2010

Name Performance
DAX 11,98%
Adidas 17,67%
Allianz 5,50%
BASF 34,94%
Bayer 10,78%
BMW 32,57%
Beiersdorf 1,26%
Commerzbank -8,82%
Daimler 22,55%
Deutsche Bank -10,34%
Deutsche Börse 1,01%
Lufthansa 29,01%
Deutsche Post -5,68%
Deutsche Telekom -5,62%
EON 1,30%
FMC 0,02%
Fresenius 12,14%
HeidelbergCement 3,41%
Henkel 17,14%
Infineon 63,68%
K+S 26,23%
Linde 15,35%
MAN 18,16%
Merck -15,18%
Metro 23,00%
Münchener Rück 8,71%
RWE -4,83%
SAP 1,64%
Siemens 19,67%
Thyssen Krupp 32,65%
Volkswagen 44,79%

Übernahmefantasien machen K+S und MAN interessant

Name: K+S

Aktueller Kurs: 49,95 €

ISIN: DE0007162000

WKN: 716200

52 Wochen Hoch: 53,20 €

52 Wochen Tief: 35,60 €

K+S ist ein führendes Unternehmen bei kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen wie z.B. Spezialdünger oder Pflanzenschutz. Außerdem ist K+S die weltweite Nr. bei der Salzproduktion.

Interessant wird diese Aktie dadurch, dass der australische Bergbaukonzern BHP Billiton den kanadischen Kali-Produzenten, und somit K+S-Konkurrenten, für 30 Mrd. Euro übernehmen wollte. Allerdings scheiterte BHP an am Widerstand von Potash und der kanadischen Regierung und gab die Übernahmepläne am heutigen Tage auf.

Da K+S mit einer Marktkapitalisierung von 9,56 Mrd. zwar dem DAX angehört, international gesehen aber eher zu den kleiner Unternehmen gehört, könnte K+S in der Zukunft durchaus ein interessanter Übernahmekandidat sein, was den Kurs in die Höhe treiben könnte.

Name: MAN

Aktueller Kurs: 87,55 €

ISIN: DE0005937007

WKN: 593700

52 Wochen Hoch: 84,76 €

52 Wochen Tief: 47,50 €

Volkswagen hält zur Zeit 30 % der Anteile von MAN und 45 % der Anteile von Scania. Wie jetzt bekannt wurde, soll das Bündnis der beiden LKW-Bauer weiter verstärkt werden. Um das zu erreichen, will VW seinen Anteil an Scania auf 80 % erhöhen. Anschließend soll Scania dann MAN komplett übernehmen. Sollte dieses Szenario eintreffen, wäre die Aktie von MAN natürlich ein heißer Kandidat für starke Kursgewinne.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Stand der Daten: 15.11.2010

Deutsche Bank mit viel Potenzial nach oben

Name: Deutsche Bank

Aktueller Kurs: 41,15 €

ISIN: DE0005140008

WKN: 514000

52 Wochen Hoch: 60,50 €

52 Wochen Tief: 40,11 €

Im Zuge der Kapitalerhöhung zur Übernahme der Postbank AG und zur Stärkung des Eigenkapitals, gibt die Deutsche Bank AG 308,6 Mio neue Aktien aus. Die neuen Aktien können zunächst von den bisherigen Anteilseignern zum Preis von 33 Euro erworben werden. Das Bezugsverhältnis beträgt 2:1. Die komplette Kapitalerhöhung hat ein Volumen von 10,2 Mrd Euro. In der Zeit vom 22. September 2010 bis 1. Oktober 2010 werden die Bezugsrechte an der Börse gehandelt.

Durch die Verwässerung der Anteile und den Handel ex Bezugsrecht, hat der Kurs der Deutschen Bank AG deutliche Verluste erlitten. Zum 52 Wochen Hoch fehlen aktuell ca. 47%.

Da die Deutsche Bank AG ca. 80% ihres Gewinns mit Investmentbanking verdient, scheint die Übernahme der Postbank AG, und die daraus resultierende Stärkung des Privatkundengeschäfts, eine gute Investition für die Zukunft zu sein. Außerdem ist zu bedenken, dass der zukünftige Kurs sowohl den Unternehmenswert der Deutschen Bank AG als auch den der Postbank AG beinhalten muss.

Unter diesen Voraussetzungen, scheint die Aktie der Deutschen Bank AG aktuell stark unterbewertet und besitzt noch viel Potential nach oben.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Stand der Daten: 27.09.2010