DAX-Performance

Vor ca. 3 Monaten begann der DAX mit seinem Ausbruch von 6.100/6.200 Punkten auf mittlerweile 7.000 Punkte. Wirft man einen Blick auf die Performance der einzelnen Werte, ist klar zu erkennen, dass die Automobilwerte einen großen Anteil an diesem Anstieg haben. BMW mit +32%, Daimler mit +22%, MAN mit +18% und VW sogar mit +44%. Aber auch Unternhmen wie BASF, Lufthansa, K+S, Metro, Siemens oder Thyssen Krupp legten eine starke Entwicklung hin. Der absolute Spitzenreiter Infineon schaffte sogar ein Plus von 63%. Bei diesen Werten sollte der Spielraum nach oben nicht mehr all zu groß sein, weshalb sich ein Blick auf die Aktien lohnt, die noch Nachholbedarf haben. Auffällig ist die sehr schlechte Entwicklung der Finanztitel. Commerzbank und Deutsche Bank haben eine negative Entwicklung hinter sich, die Allianz und die Münchener Rück immerhin ein kleines Wachstum. Der Hauptgrund hierfür ist hauptsächlich die Euro-Krise. Sollte hier Ruhe einkehren, ist eine positive Entwicklung durchaus möglich. Der zweite Sektor mit einer schlechten Performance sind die Versorger EON und RWE. Genau wie SAP sollten auch diese beiden Titel beobachtet werden, ob nicht doch noch eine Aufholjagd gestartet wird.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Quelle: Eigene Berechnungen

Stand der Daten: 14.09.2010 bis 14.12.2010

Name Performance
DAX 11,98%
Adidas 17,67%
Allianz 5,50%
BASF 34,94%
Bayer 10,78%
BMW 32,57%
Beiersdorf 1,26%
Commerzbank -8,82%
Daimler 22,55%
Deutsche Bank -10,34%
Deutsche Börse 1,01%
Lufthansa 29,01%
Deutsche Post -5,68%
Deutsche Telekom -5,62%
EON 1,30%
FMC 0,02%
Fresenius 12,14%
HeidelbergCement 3,41%
Henkel 17,14%
Infineon 63,68%
K+S 26,23%
Linde 15,35%
MAN 18,16%
Merck -15,18%
Metro 23,00%
Münchener Rück 8,71%
RWE -4,83%
SAP 1,64%
Siemens 19,67%
Thyssen Krupp 32,65%
Volkswagen 44,79%

Aktuelle Girokontoangebote mit hohen Eröffnungsprämien

Um neue Kunden zu gewinnen, bieten viele Banken tolle Prämien für die Eröffnung eines Girokontos an. Diese Prämien reichen von einem Startguthaben, über monatliche Gutschriften, bis hin zu kostenloser Kontoführung bei einem bestimmten Gehaltseingang. So wirbt z.B. die Comdirect mit einem Startguthaben von 50 Euro. Sollte dem Kunde das Konto wider erwartend nicht gefallen, gibt es sogar 100 Euro. Bei der ING-DiBa gibt es zum Start einen Bonus von 75 Euro und bei der VW-Bank gibt es immerhin noch 50 Euro als Eröffnungsprämie.

Doch bei der Auswahl eines Girokontos sollte natürlich nicht nur die Prämie bei Kontoeröffnung als Kriterium herangezogen werden. Es gibt noch einige andere Punkte, die beachtet werden sollten. Wichtig ist vor allem die Möglichkeit an Bargeld zu kommen. Deshalb sollte darauf geachtet werden, wie viele Filialen in der Stadt vorhanden sind, in der man wohnt. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Zinsen, die von der Bank verlangt werden, wenn man sein Konto überzieht und somit seinen Dispo-Kredit in Anspruch nimmt. Auch eine kostenlose Kreditkarte kann ein Argument für ein bestimmtes Girokonto sein.

Welches Konto im Endeffekt das richtige ist, kommt wie so oft auf die Bedürfnisse des einzelnen an. Ein Patentrezept gibt es auch hier leider nicht. Doch wer etwas Zeit investiert und die einzelnen Angebote sorgfältig vergleicht, findet mit Sicherheit das passende Konto für sich.

Günstig Traden mit Onlinebrokern – Vergleichen hilft

Wer am Börsenhandel teilnehmen möchte, um Wertpapiere wie z.B. Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, kann dies nicht ohne weiteres tun. Benötigt wird dazu eine Bank, bei der ein Depot eröffnet werden muss. Die Auswahl an Banken ist groß und die richtige Entscheidung daher nicht leicht zu treffen. Die Leistungen und Kosten der einzelnen Anbieter sind zum Teil sehr unterschiedlich und können in manchen Fällen durchaus über Gewinn oder Verlust entscheiden.

Zu erst muss sich der Anleger einige grundsätzliche Gedanken über sein Tradingverhalten machen. Ist z.B. eine Betreuung durch den Bankberater gewünscht, der Tipps gibt und Produkte empfiehlt, sind Onlinebroker nicht geeignet. Hier bietet sich eher ein Depot bei der Hausbank an. Der Nachteil daran sind allerdings die hohen Kosten, die durch Kursgewinne erst wieder erwirtschaftet werden müssen. Dieses Modell ist vor allem Neueinsteigern zu empfehlen, die in der ein oder anderen Situation noch einen Ansprechpartner benötigen.

Wer seine Trades komplett in Eigenregie erledigen will, sollte einen Onlinebroker wählen. Die Konditionen bei solch einem Anbieter sind deutlich günstiger. Teilweise sind hier Trades schon ab 5 Euro möglich. Das Augenmerk sollte aber nicht nur auf die Kosten für eine Kauf- oder Verkaufsorder gerichtet sein. Wichtig sind auch die Preise für bestimmte Extras wie eine Stop-Loss-Order. Manche Depotbanken verlangen hierfür Gebühren, bei anderen ist diese Funktion kostenlos. Auch das Angebot von verschiedenen Ordertypen kann ein Entscheidungskriterium sein. Nicht jede Bank stellt alle möglichen Ordertypen zur Verfügung. Sie sehen, es gibt eine Vielzahl von Punkten, die in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden müssen. Deshalb gilt: Vergleichen hilft und ist sehr wichtig bei Auswahl des richtigen Depots.

Neue Kategorie: Fachwissen

In der Wirtschaft und an der Börse gibt es eine Vielzahl von Fachbegriffen, die vielleicht nicht jedem bekannt sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, gibt es eine neue Kategorie namens Fachwissen. Dort werden nach und nach Begriffe rund um das Thema Finanzprodukte erklärt, die für Anleger eine wichtige Rolle spielen. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Fachbegriffen haben, melden Sie sich einfach über den Kontakt-Button (oben links) bei uns. Wir freuen uns über jede Nachricht und werden Ihre Mail so schnell wie möglich beantworten.

Put auf den DAX

Nachdem die Märkte in den letzten Wochen nur eine Richtung kannten, und zwar nach oben, und der DAX ein Hoch nach dem anderen markierte, könnten jetzt wieder die Bären vorerst das Ruder übernehmen.

Grund dafür ist zum einen die Sorge um die irischen Staatsfinanzen und zum anderen eine mögliche Zinserhöhung in China.

Die Weltbörsen reagierten heftig auf diese Nachrichten und schickten die Kurse auf Talfahrt.

Daher könnte sich in den nächsten Tagen eine Spekulation auf fallende Kurse, z.B. mit einem Put auf den DAX, als lohnend erweisen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Stand der Daten: 16.11.2010

Übernahmefantasien machen K+S und MAN interessant

Name: K+S

Aktueller Kurs: 49,95 €

ISIN: DE0007162000

WKN: 716200

52 Wochen Hoch: 53,20 €

52 Wochen Tief: 35,60 €

K+S ist ein führendes Unternehmen bei kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen wie z.B. Spezialdünger oder Pflanzenschutz. Außerdem ist K+S die weltweite Nr. bei der Salzproduktion.

Interessant wird diese Aktie dadurch, dass der australische Bergbaukonzern BHP Billiton den kanadischen Kali-Produzenten, und somit K+S-Konkurrenten, für 30 Mrd. Euro übernehmen wollte. Allerdings scheiterte BHP an am Widerstand von Potash und der kanadischen Regierung und gab die Übernahmepläne am heutigen Tage auf.

Da K+S mit einer Marktkapitalisierung von 9,56 Mrd. zwar dem DAX angehört, international gesehen aber eher zu den kleiner Unternehmen gehört, könnte K+S in der Zukunft durchaus ein interessanter Übernahmekandidat sein, was den Kurs in die Höhe treiben könnte.

Name: MAN

Aktueller Kurs: 87,55 €

ISIN: DE0005937007

WKN: 593700

52 Wochen Hoch: 84,76 €

52 Wochen Tief: 47,50 €

Volkswagen hält zur Zeit 30 % der Anteile von MAN und 45 % der Anteile von Scania. Wie jetzt bekannt wurde, soll das Bündnis der beiden LKW-Bauer weiter verstärkt werden. Um das zu erreichen, will VW seinen Anteil an Scania auf 80 % erhöhen. Anschließend soll Scania dann MAN komplett übernehmen. Sollte dieses Szenario eintreffen, wäre die Aktie von MAN natürlich ein heißer Kandidat für starke Kursgewinne.

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Stand der Daten: 15.11.2010

Tagesgeldzinsen stabilisieren sich weiterhin

Als der Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 die Finanzkrise richtig auslöste, rauschten nicht nur die Aktienkurse in den Keller, auch die Zinsen auf Tagesgeldkonten gaben stark nach. Waren davor Zinssätze von 4 – 5 % durchaus möglich, musste man sich im Laufe der Krise mit Renditen um die 1,5 % zufrieden geben.

Aktuell ist die Wirtschaft wieder auf einem guten Weg und auch die Tagesgeld-Zinsen sind im Vergleich zur Krise wieder weitgehend stabil. Ein Grund dafür ist natürlich die starke Erholung der Wirtschaft, ein anderer Grund ist, dass der Leitzins der EZB nun schon sehr lange auf einem historischen Tiefstand von 1 % verharrt. Der Leitzinssatz gibt an, zu welchen Bedingungen sich Banken bei Zentralbanken Geld leihen können. Der Zinssatz eines Tagesgeldkontos steht in starker Abhängigkeit zu diesem Leitzinssatz. Der Hintergrund ist, dass sich die Banken nicht teurer bei Kunden finanzieren, wenn es bei der EZB eine günstigere Möglichkeit gibt. Sollte sich die Weltwirtschaft allerdings weiterhin als stabil erweisen, wird der Leitzinssatz zwangsläufig erhöht werden müssen, um nicht noch mehr Geld in die Märkte zu pumpen und somit eine Inflation zu verhindern. In diesem Zuge werden dann auch die Zinsen aufs Tagesgeld weiter anziehen.

Deutsche Bank mit viel Potenzial nach oben

Name: Deutsche Bank

Aktueller Kurs: 41,15 €

ISIN: DE0005140008

WKN: 514000

52 Wochen Hoch: 60,50 €

52 Wochen Tief: 40,11 €

Im Zuge der Kapitalerhöhung zur Übernahme der Postbank AG und zur Stärkung des Eigenkapitals, gibt die Deutsche Bank AG 308,6 Mio neue Aktien aus. Die neuen Aktien können zunächst von den bisherigen Anteilseignern zum Preis von 33 Euro erworben werden. Das Bezugsverhältnis beträgt 2:1. Die komplette Kapitalerhöhung hat ein Volumen von 10,2 Mrd Euro. In der Zeit vom 22. September 2010 bis 1. Oktober 2010 werden die Bezugsrechte an der Börse gehandelt.

Durch die Verwässerung der Anteile und den Handel ex Bezugsrecht, hat der Kurs der Deutschen Bank AG deutliche Verluste erlitten. Zum 52 Wochen Hoch fehlen aktuell ca. 47%.

Da die Deutsche Bank AG ca. 80% ihres Gewinns mit Investmentbanking verdient, scheint die Übernahme der Postbank AG, und die daraus resultierende Stärkung des Privatkundengeschäfts, eine gute Investition für die Zukunft zu sein. Außerdem ist zu bedenken, dass der zukünftige Kurs sowohl den Unternehmenswert der Deutschen Bank AG als auch den der Postbank AG beinhalten muss.

Unter diesen Voraussetzungen, scheint die Aktie der Deutschen Bank AG aktuell stark unterbewertet und besitzt noch viel Potential nach oben.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt KEINE Kaufempfehlung dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Alle Angaben sind ohne Gewähr.  Bei einem Investment in Aktien, kann es zum Totalverlust kommen.

Stand der Daten: 27.09.2010